100 Jahre Spvgg Rommelshausen
100 Jahre Sportvereinigung Rommelshausem 100 Jahre Sportvereinigung Rommelshausem
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Der Gesamtverein : Sportvereinigung

Auszüge aus der Festschrift

Nachstehende Ausarbeitungen sind weitgehendend mit den entsprechenden Passagen in der Festschrift identisch. Bedingt durch die Möglichkeiten und Eigenschaften des Internet ergben sich jedoch Änderungen oder Erweiterungen in der Darstellung (Anordnung der Beiträge und (farbigen) Bilder), dem Umfang (zusätzliche Bilder, erläuternde Texte) und der Vernetzung (Verweise/Links zu verwandten Stellen).

Insbesondere über die Verweise finden Sie weitere vertiefende Informationen. Achten Sie also auf die unterstrichenen Links.


Verdiente Personen des Gesamtvereins

Die Vorstände der beiden Vorgängervereine der Spvgg, des Turnvereins und des Kraftsportvereins)
Die Vorstände der beiden Vorgängervereine der Spvgg, des Turnvereins und des Kraftsportvereins)

Die Vorstände der Sportvereinigung
Die Vorstände der Sportvereinigung

Anmerkung: In der hundertjährigen Geschichte der Spvgg und seiner beiden Vorläufer gab es viele Menschen, die einen erheblichen Aufwand an Energie und Zeit in die Organisation, Verwaltung und Weiterentwicklung des Vereins gesteckt haben. Sie alle zu nennen, wäre schwierig; man würde sie wahrscheinlich auch nicht mehr alle zusammenbekommen.

Personen die sich in jüngerer Zeit in besonderer Weise für den Verein eingesetzt haben, finden Sie in der Rubrik Personen/Berichte . Wir werden bei der weiteren Bearbeitung der Chronik aber sicher auf Weitere stossen, die es verdient haben, namentlich genannt zu werden und werden sie im Laufe der Zeit soweit als möglich unter der Rubrik "Personen/Berichte" aufnehmen.


Chronik der SpVgg Rommelshausen

Die Chroniken der beiden Vorläufer der Spvgg, der Turnverein und der Kraftsportverein, sind bis "Zusammenschluss" 1933 in eigenen Rubriken beschrieben:

Arbeiterturnverein Rommelshausen(ATVR)

Kraftsportverein Rommelshausen (KVR)

Vorgeschichte

"Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten im Jahre 1933 brachte auch für den Turnverein und den Kraftsportverein einschneidende Veränderungen. Zunächst wurden auf höheren Befehl im ganzen Deutschen Reich sämtliche Arbeitervereine aufgelöst und deren Vermögen beschlagnahmt. Der Turnverein musste auch seine Halle samt Vermögen abtreten. Die Geräte fanden später in der neuen Halle wieder Verwendung, die Fahne blieb verschwunden. Auf den 6. November 1933 wurden von der Ortsgruppe der NSDAP die beiden Ausschüsse in das Nebenzimmer des Gasthauses „Zum Ochsen“ eingeladen. Den Anwesenden wurde mitgeteilt, dass auch der Kraftsportverein aufgelöst werden müsse. An die Stelle beider Vereine trat dann die Sportvereinigung."

Außer dieser lapidaren Zeilen, festgehalten in der Festschrift zum 60-jährigen Jubiläum 1968, gibt es keine konkreten Hinweise auf den Gründungsakt der Spvgg. Dokumente sind keine vorhanden. Selbst beim Amtsgericht beginnt im Vereinnsregister die Geschichte der Spvgg erst mit der "Wiedergründung 1948. Aus dem obengenannten Beitrag ist auch nicht klar erkenntlich, ob mit den "beiden Ausschüssen" die des Turnvereins und des Kraftsportvereins gemeint sind. Eher nicht, denn der Turnverein war ja bereits definitiv verboten und wäre als Gruppierung der "Erzfeinde" Sozialdemokraten kaum von den Nationalsozialisten eingeladen worden.

Sicher scheint, dass die Gründung Ende 1933, maximal Anfang 1934 vollzogen wurde, und dass die Sportvereinigung letzlich ein "Produkt" der nationalsozialistischen Zeit ist, wie so manches, dem man es heute nicht mehr ansieht, u.a. in wesentlichen Zügen die gesamte Sportorganisation mit Dachverband, heute DOSB, und Fachverbände. Die Frage, ob die Spvgg selbst nationalsozialistisch war, kann man aufgrund der vorliegenden Informationen mit einiger Sicherheit mit nein beantworten, u.a. daraus ersichtlich, dass die enteignete Sporthalle des Turnvereins der Spvgg nicht überlassen wurde, wie aus dem Schreiben vom 26. Febr. 1934 des als Liquidator eingesetzten Bezirksnotars an das Oberamt Waiblingen hervorgeht:

Auf die Zuschrift vom 19. ds. Mts. betreffend die unentgeltliche Ueberlassung von Turngeräten des aufgelösten Arbeiter-Turnvereins Bommelshausen.

Um auch den Jugendverbänden und Vereinen Gelegenheit zu turnerischer und sportlicher Betätigung zu geben, will nunmehr die Gemeinde Rommelahausen die Turnhalle des aufgelösten. Vereins samt den Turngeräten käuflich erwerben. Um Festsetzung des Übernahmepreises habe ich heute die Politische Polizei im Innenministerium ersucht. Eine Überlassung der Sportgeräte an die Sportvereinigung Rommelshausen, die bis jetzt ihre Zulassung noch nicht nachgewiesen hat, wird zunächst nicht in Frage kommen. Diese Turnhalle ist samt Sportgeräten seit ihrer Beschlagnahme vom Württ. Innenministerinm - Politische .Polizei - der N.S.D.A.P.-Ortsgruppe Rommelshausen zur Benützung überlassen..

Fellbach, den. 23. Februar 1934.
Liquidator
Bezirksnotar

Erst 1948, bei der "Wiedergründung" der Spvgg nach dem Krieg bekam sie offiziell das noch vorhandene Mobilar der Turnvereins, wie aus der betreffenden Satzung hervorgeht.

Eine Darstellung der vorhandenen Fakten und Dokumente sowie eine Einschätzung der Nähe zum Natinalsozialismus finden Sie
hier

Die Sportvereinigung 1933-1945

1. Vorsitzender wurde der bisherige Vorstand des Kraftsportvereins Eugen Sommer, 2. Vorsitzender Emil Mutschler, Leiter der Turnabteilung August Ilg, Leiter der Kraftsportabteilung Fritz Bubeck. Die Verantwortlichen sowie alle Anwesenden waren sich in dieser Sitzung (siehe vorheriger Abschnitt) einig, dass die Turnhalle fehl am Platze war. Ein gewisser Lärm war nicht zu vermeiden, und das passte nicht in ein Wohngebiet.

Die Fahne der Spvgg Rommelshausen
Die Fahne der Spvgg Rommelshausen

Was bis dahin nicht gelingen wollte, wurde schnell Wirklichkeit. Der Verein erhielt einen Sportplatz und eine neue Übungshalle.

000241- Die alte Sporthalle bei der Kelter (HJ-Heim)
000241- Die alte Sporthalle bei der Kelter (HJ-Heim)

In der Vereinsleitung gab es bald eine Änderung. Eugen Sommer, der wegen Arbeitsüberlastung um Entbindung von seinem Amt bat, wurde zum Ehrenvorstand gewählt und Fritz Bubeck zum Vorstand.

Das Gelände, auf dem auch heute noch der Sportplatz (Kunstrasenplatz) angelegt ist, wurde von der Gemeinde und der Hofkammer in Pacht genommen. Gemeinsam mit Spaten und Schaufeln legten die Formationen mit der Sportvereinigung den Platz an. Gleichzeitig rissen die Handwerker die alte Kelter nieder, und nach den Plänen von Architekt Hans Muth wurde eine schöne, helle und dabei zweckmäßige Übungshalle mit Nebenräumen aufgebaut.

Im Jahre 1936 wurde die Halle ihrer Bestimmung übergeben. Mit freudiger Dankbarkeit übernahm der Verein Halle und Sportplatz. Die Freude sollte aber nicht ungetrübt sein, denn die Halle brannte im Jahre 1944 durch Kriegseinwirkungen ab. Im gleichen Jahr 1936 erfolgte die Gründung der Fußballabteilung. Die Athleten der Kraftsportabteilung waren weiterhin erfolgreich.

Fussballmannschaft im Jahr 1936
Fussballmannschaft im Jahr 1936

ro-10-11-1-39 Umbauplan zum Bau der Sporthalle bei der Kelter (1Sp)
ro-10-11-1-39 Umbauplan zum Bau der Sporthalle bei der Kelter (1Sp)

Der 2. Weltkrieg brach herein, die meisten aktiven Sportler mussten einrücken. Und so erlahmte zum großen Teil der Sportbetrieb. Sport wurde aber weiterhin in der Spvgg betrieben, u.a. auch Sportarten, die heute nicht mehr vertreten sind, wie der früher sehr beliebte Faustball.

Sportprogramm u.a.mit Faustball
Sportprogramm u.a.mit Faustball

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A-Jugend 1940 mit Trainer Fritz Seybold

002615-Urkunde für Wilhelm Silcher 1941 von den Bezirksmeisterschaften im Rasenkraftsport
002615-Urkunde für Wilhelm Silcher 1941 von den Bezirksmeisterschaften im Rasenkraftsport

Die Grundmauer der Spvgg-Halle

In der Nacht vom 2. zum 3. März 1944 wurde die neue Sporthalle das Opfer eines schweren Fliegerangriffs und ein Raub der Flammen.

Die Grundmauer der SpVgg-Halle (1Sp)
Die Grundmauer der SpVgg-Halle (1Sp)

Dann kam der totale politische und wirtschaftliche Zusammenbruch. Dem Verein fehlte die Jugend. Sie war in großen Teilen Opfer der unseligen nationalsozialistischen Zeit, umgekommen oder körperlich und seelisch geschädigt. Aus dem Sportplatz wurde ein Schrebergarten-Gelände. Der Verein stand vor dem Nichts.

Gefallene der Spvvg im 2. Weltkrieg  (2Sp)
Gefallene der Spvvg im 2. Weltkrieg (2Sp)


Die SKV-Zeit 1945 -1947

Mit Gesetz Nr. 5 der amerikanischen Militärregierung vom 31. Mai 1945 wurde dann die NSDAP mit allen ihren Einrichtungen und Organisationen aufgelöst, und damit auch der NS-Reichsbund für Leibesübungen (NSRL). Dies galt dann auch für alle Sportvereine, die ja dem NSRL zwangsangeschlossen waren.

Die zunächst 1933 im DRL und 1938 im NSRL aufgegangenen Organisationen und Sportverbände gründeten sich in der Folgezeit neu.

In Rommelshausen wurde wie vielerorts zunächst nach den Vorgaben der amerikanischen Besatzungsmacht im November 1945 unter dem Vorsitz von Hermann Pfleiderer ein Sport- und Kulturverein (SKV) ins Leben gerufen, dem neben der Sportvereinigung der Gesang- und der Musikverein angehörten. Die Sporthalle war am Kriegsende zerstört, der Sportplatz zu Schrebergärten umfunktioniert. Wann der Platz dann wieder bespielbar war, ist nicht belegt, auf jeden Fall fand aber am 25. Mai 1947 ein Spiel gegen Neu-Ulm Pfuhl
statt. Alte Bilder aus den folgenden Jahren zeigen allerdings, dass der Platz in der Anfangszeit eher ein Acker als ein Sportplatz war. Und es gab kaum Transportmöglichkeiten. Richard und Gotthilf Weidmann sowie Hans Lederer stellten dem Verein ihre Holzvergaser-LKW zur Verfügung, um die Sportler zu ihren auswärtigen Wettkampstätten zu fahren.

Sportprogramm des SKV Rommelshausen
Sportprogramm des SKV Rommelshausen

Spielerpass von Kurt Sandberg aus der SKV-Zeit (1Sp)
Spielerpass von Kurt Sandberg aus der SKV-Zeit (1Sp)

Sport wurde also wieder betrieben, wie die verschiedenen Belege zeigen, und die Fußball-Mannschaft spielte in der A-Klasse. Aber 45 Mitglieder der Spvgg kamen ja nicht aus dem Krieg zurück, darunter natürlich auch aktive Sportler, und einige weitere waren noch in Kriegsgefangenschaft. So war die personelle Besetzung schwierig.

1947 löste sich aber dieser Vereinszusammenschluss schon wieder auf und die Vereine wurden mit ihren alten Namen wieder selbständig, während anderorts auch heute noch SKV’s bestehen. Streit kann allerdings nicht
der Grund für die Trennung gewesen sein, denn Musikverein und Gesangverein überließen der Spvgg die vorhandenen Ersparnisse in Höhe von etwa 400 Reichsmark.


Die Sportvereinigung 1947-1969

Zeitbereich 1947-1959

Die „Wiedergründung“ der Sportvereinigung

002687 - Der Vorstand August Ilg besichtigt die Baustelle (1Sp)
002687 - Der Vorstand August Ilg besichtigt die Baustelle (1Sp)


August Ilg wurde in dieser schweren Zeit Vorsitzender der Sportvereinigung und nahm mit einem kleinen Häuflein den Sportbetrieb wieder auf. Dies war die Wiedergeburt der wieder selbständigen Sportvereinigung (Spvgg) Rommelshausen.

1948 wurde gleichzeitig das 40-jährige Jubiläum gefeiert. Es gibt davon nicht allzu viele Dokumente, aber ein Beitrag dazu des früheren Vorsitzenden des KVR, Karl Lederer, ist doch sehr interessant.


Auszug aus der Satzung 1948, die man als formale „Wiedergründungs-Urkunde“ der Sportvereinigung ansehen kann:

§ 1

Zweck, Name und Sitz des Vereins:

Zweck des Vereins ist die Pflege von Leibesübungen aller Art, sein Name ist Sportvereinigung Rommelshausen und hat seinen Sitz in Rommelshausen, Kreis Waiblingen. Der Verein ist Rechtsnachfolger der 1933 gegründeten Sportvereinigung e.V., die Rechtsnachfolgerin des 1907 gegründeten und 1933 aufgelösten Turnvereins
Rommelshausen e.V. u, 1908 gegründeten und 1933 aufgelösten Kraftsportvereins Rommelshausen e.V. war. Politik betreibt der Verein nicht.

§ 1a

Das heute noch bestehende Vermögen mit einem amtlichen Schätzungswert von RM 3.600.-- des 1907 gegründeten und 1933 aufgelösten Turnvereins e.V. Rommelshausen bleibt zur freien Verfügung der mit dem heutigen Tage übernommenen und namentlich aufgeführten Mitglieder. Von dem Verfügungsrecht kann nur Gebrauch
gemacht werden wenn 9/10 (neun Zehntel) der übernommenen Mitglieder den Beschluss fasst. Dieses Verfügungsrecht kann an eine dritte Person nicht übertragen werden und erlischt, wenn die
übernommenen Mitglieder weniger als 7 (sieben) zählen.

August Ilg war in keiner beneidenswerten Lage, als er 1947 das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm und die Sportvereinigung bis 1956 leitete und somit aus der sogenannten „schlechten Zeit“ in die Wiederaufbau-Zeit führte. Aber durch sein Wirken trug er viel dazu bei, dem Verein sein heutiges Profil zu geben.

Es fehlte an einem geeigneten Übungsraum, die Turnhalle war ja abgebrannt. An Geräten fehlte es. Die Gemeinde selbst hatte damals keine Mittel, um wieder eine neue Halle erstellen zu können. Man griff daher zur Selbsthilfe. Vorhanden waren 6.000 Mark, die die Sportvereinigung als Entschädigung für die alte beschlagnahmte Halle erhielt. Mit viel Optimismus und Unternehmungsgeist ging man daran, in eigener Regie auf dem von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellten Platz eine neue Halle zu erstellen. Zunächst wurde nur die eigentliche Halle in der Größe von 12 auf 24 m erstellt. Die Pläne zu diesem Hallenbau erarbeitete Vereinsmitglied Paul Kärcher.

ro-7-11-1-31 Genehmigungsurkunde für den Sporthallenneubau
ro-7-11-1-31 Genehmigungsurkunde für den Sporthallenneubau

Die Hallenkonstruktion mit 8 großen Holzbindern war damals etwas völlig Neues. Weit und breit gab es keine solche Halle, die von einem Verein erstellt wurde.

002687 - Der Vorstand August Ilg besichtigt die Baustelle
002687 - Der Vorstand August Ilg besichtigt die Baustelle


Viele Mitglieder arbeiteten mit. Mit diesem gemeinsam errichteten Bauwerk kam Harmonie in den Verein hinein, der Zusammenhalt war groß. Es dauerte nämlich lange, bis die beiden ehemaligen Vereine sich zusammengefunden hatten.

Vom Richtfest für die neue Sporthalle, das am 21.5.1949 stattfand, wird im Protokoll zitiert: „Um 18.30 Uhr trafen sich die Vereinsmitglieder vor dem Hirsch. Der Musikverein hat sich ebenfalls eingefunden und so gings im Marschschritt mit Musik zum Sportplatz. Gottlob Ehmann, Zimmermeister bei Bahnmüller, erbat in seinen Handwerksspruch den Schutz der Halle, auf dass Unwetter, Feuer und Krieg fernbleiben mögen, und leerte sein Glas mit dem Wunsch, dass die Halle „vielen Generationen zum Segen dienen möge“ (was dann ja auch wirklich eintrat).

Am 3. und 4. September 1949 wurde dann die Halle eingeweiht, verbunden mit vielen festlichen und sportlichen Veranstaltungen.

Einige weitere Bilder zum Sporthallenbau finden Sie hier.

Ein weiteres High-light in der Vereinsgeschichte war 1949 das erste internationale Fußballspiel gegen den FC Wintherthur

Bereits 1950 erfolgte der Anbau der Gaststätte,die von den Vereinsmitgliedern bis 1957 dann selbst bewirtschaft wurde.

Wie es da zuging, beschreibt am besten ein Gedicht von Wahler, welches Sie hier finden.

Im selben Jahr schloss sich die Tischtennisabteilung der Sportvereinigung an und die Leichtathletikabteilung wurde gegründet.

1956/57 hat Eugen Binder das Amt des Vorsitzenden für ein Jahr als Mitglied der jüngeren Generation übernommen. In seiner Zeit wurde der damalige Rasenplatz zu einem Hartplatz umgebaut.

001800- 1. Mannschaft Fussball 1956/57 anläßlich der Sportplatzeinweihung (Hartplatz); v.l.: <br />Helmut Metzger, Hellmut Hofmann, Günter Wörner,<br />Arthur Weidmann, Hans Lotter, Heinrich Fischer, Ewald Möller, Hermann Metzger, Werner Stadelmaier, <br />Wolfgang Schairer, Heinz Huttelmaier
001800- 1. Mannschaft Fussball 1956/57 anläßlich der Sportplatzeinweihung (Hartplatz); v.l.:
Helmut Metzger, Hellmut Hofmann, Günter Wörner,
Arthur Weidmann, Hans Lotter, Heinrich Fischer, Ewald Möller, Hermann Metzger, Werner Stadelmaier,
Wolfgang Schairer, Heinz Huttelmaier

Danach übernahm bis 1964 mit Eugen Maile trotz seiner auswärtigen Berufstätigkeit wieder ein Senior die Geschicke des Vereins. Es ist anerkennenswert, wie er trotz Belastungen das Vereinsschiff auf dem richtigen Kurs hielt.

Festzug 50-jähriges Jubiläum 1958
Festzug 50-jähriges Jubiläum 1958

Die Festschrift zum 50-jährigen und einige weitere Bilder finden Sie hier

Im Jahre 1959 erfolgte dank einer großzügigen Spende von Willy Rüsch der Anbau der Bühne mit entsprechenden Nebenräumen im Untergeschoss, wonach Anfang 1960 das 75-Jährige Betriebsjubiläum der Firma Rüsch und gleichzeitig der 70. Geburtstag des Seniorchefs gefeiert wurde.

Zeitbereich 1960-1969

Ära Eugen Maile / Otto Schirmer

Eine sogenannte Wachablösung fand dann im Jahre 1964 statt, als Otto Schirmer zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde und mit einer neuen sowie vor allem jungen Mannschaft eine neue Ära begann. Als 2. Vorstand fungierte Karl Dalaker. Beide führten zusammen in den folgenden Jahren unter großem persönlichen Einsatz eine Reihe von Baumaßnahmen durch:

- 1964 die Erweiterung und Renovierung der Wirtschaftsräume.

- 1965 die Instandsetzung und Modernisierung der Halle. Gleichzeitig wurde die Außenanlage in sehenswerten und einwandfreien Zustand versetzt.

- In den Wintermonaten litt der Übungsbetrieb sehr unter den mangelhaften Heizverhältnissen. So musste man sich trotz finanzieller Schwierigkeiten dazu entschließen, im Jahre 1967 eine neue Heizung zu installieren.

001688- Ansichtskarte der Vereinssporthalle mit Gartenwirtschaft
001688- Ansichtskarte der Vereinssporthalle mit Gartenwirtschaft

Auf das eigentliche Vereinsleben, das heißt den Übungsbetrieb und die Ausübung des Sports, auf Kameradschaft, Fahrten zu befreundeten Vereinen, ob im In- oder Ausland wurde großen Wert gelegt. Dies wurde vor allem von den Abteilungen gefördert, und vom Verein unterstützt. So wurden Verbindungen mit der Türkei, der Schweiz, der CSSR u. v. a. geknüpft. Neben verschiedenen Veranstaltungen wurde vor allem das 60-jährige Jubiläum 1968 zu einem überwältigenden Ereignis und somit zu einem Meilenstein in der Geschichte der Spvgg bzw. der Gemeinde Rommelshausen.

Die Festschrift und einige Bilder aus 1968 finden Sie hier

Die Sportvereinigung 1970-1985

Zeitbereich 1970-1979

Ära Otto Schirmer/Heinz Huttelmaier/
Günter Linge

Neben den laufenden Renovierungen wurde 1971 ein Anbau an die Sporthalle (wegen seiner Bestuhlung als „Roter Salon“ bekannt geworden) geschaffen. Die Nutzung war zunächst umstritten (Sportraum oder Veranstaltungsraum).
Wegen fehlender anderer Möglichkeiten (die Gaststätte war noch deutlich kleiner als heute) entschied man sich dann für Veranstaltungen.

Zwar war die alte Spielfläche des Sportplatzes im Jahre 1957 in einen Hartplatz umgewandelt worden, aber den gestiegenen und umfangreichen Ansprüchen seitens der Fußballer und Leichtathleten genügte dieser Platz schon
lange nicht mehr. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung sahen die Notwendigkeit ein, im Anschluss an den bestehenden Sportplatz ein modernes Sportzentrum zu schaffen.

Nach langer Vorbereitung wurde im Januar 1972 mit dem Stadionbau begonnen. Eine amerikanische Pioniereinheit wurde gewonnen, die mit schwerem Gerät im wesentlichen die Erd- und Planierungsarbeiten durchführte.

Planierungsarbeiten für das Stadion
Planierungsarbeiten für das Stadion

Mit der Einweihung im September 1974 stand dem Verein endlich eine zeitgerechte und zukunftsträchtige Stadionanlage zur Verfügung, die eine Weiterentwicklung des sportlichen Angebotes möglich machte. Umrahmt von
vielen sportlichen Veranstaltungen wurde dies unter anderem mit einer großen Abordnung aus unserer französischen Partnerstadt St. Rambert d‘Albon gefeiert, deren Namen dann das Stadion erhielt.

Feier zur Begründung der Partnerschaft mit St. Rambert durch die Bürgermeister Günter Haußmann, Rommelshausen,<br /> und Dr. Lucien Steinberg, Saint Rambert, mit dem SpVgg-Vorsitzenden<br /> Otto Schirmer (stehend) im neuen noch nicht eingeweihten Stadion
Feier zur Begründung der Partnerschaft mit St. Rambert durch die Bürgermeister Günter Haußmann, Rommelshausen,
und Dr. Lucien Steinberg, Saint Rambert, mit dem SpVgg-Vorsitzenden
Otto Schirmer (stehend) im neuen noch nicht eingeweihten Stadion

Mit großer Anerkennung wurde von den Festrednern das Engagement der Gemeinde, aber auch der Einsatz und die Tatkraft der Spvgg bei der Erstellung dieses gelungenen Bauprojekts gewürdigt.

Im Vereinsgeschehen ergaben sich in der Folge weitere Veränderungen. Mit Beginn des Jahres 1972 trat Heinz Huttelmaier die Nachfolge von Otto Schirmer an. Mit ihm kam auch eine Führungsstrukturänderung mit einer neuen
leistungsstarken Führungsmannschaft zum Tragen. Unter seiner Leitung trat die Frage auf, ob der Verein eine Tennisabteilung gründet. Die Diskussionen führten dann aber zu einem selbständigen Tennisclub Rommelshausen.

Bereits im Jahre 1974 wechselte der Vorsitz mit der Wahl von Günther Linge erneut. In der Amtszeit bis zu seinem Tod im November 1978, zeichnete sich eine Trendwende im Sport und auch in unserem Verein ab. Die Breitensportbewegung gewann zunehmend an Bedeutung und beeinflusste die Vereine.

Mitten in einem Mitglieder- und Leistungsboom der Leichtathletikabteilung forcierte der damalige Abteilungsleiter Georg Kritzer diesen Trend. Neben der sportlichen Trendwende versprach man sich auch den Zugang neuer Mitglieder in die Vereinsleitung.

Ein Höhepunkt war das 70-jährige Jubiläum 1978. Viele werden sich an den Festzug und die Veranstaltungen im großen Festzelt erinnern. Leider konnte Günther Linge nicht mehr sehr aktiv daran teilnehmen und Fritz Braun erlebte als sein Stellvertreter seine Feuertaufe.

Das Festbankett mit Ehrungen  Ehrung langjähriger Mitglieder durch den Ehrenvorsitzenden Otto Schirmer, den Vorsitzenden Günter Linge und seinem Stellvertreter Fritz Braun
Das Festbankett mit Ehrungen Ehrung langjähriger Mitglieder durch den Ehrenvorsitzenden Otto Schirmer, den Vorsitzenden Günter Linge und seinem Stellvertreter Fritz Braun

Der Festzug mit Bürgermeister Günter Haußmann und Ehrenmitgliedern auf der Ehrenkutsche
Der Festzug mit Bürgermeister Günter Haußmann und Ehrenmitgliedern auf der Ehrenkutsche

Die Festschrift und eine Reihe weiterer Bilder insbesondere von Festzug finden Sie hier


Zeitbereich 1979-1985 - Ära Fritz Braun -


Übergangslos übernahm dann mit Fritz Braun ein Mann der jüngeren Generation die Vereinsführung, nachdem er bereits 1978 zum 2. Vorsitzenden unter Günther Linge gewählt wurde und nach dessen Tod die Vereinsleitung
kommissarisch übernahm. Zusammen mit Kurt Sandberg als Geschäftsführer arbeitete er mit dem gesamten Hauptausschuss zielstrebig an den notwendigen Aufgaben und Anpassungen, um den sportlich und gesellig erfolgreichen und angesehenen Verein auf Kurs zu halten. Ziele waren u.a.:

• den aufgelaufenen Schuldenstand von 180.000 DM so schnell wie möglich abzubauen. Hauptmaßnahmen waren die Eintreibung von ausstehenden Beitragsforderungen und die Beitragsanpassung,

• verstärkte Konzentration auf die sportlichen Belange,

• eine faire Vereinbarung mit der Gemeinde über die Nutzung der vereinseigenen Sporthalle,

• deutliche Erhöhung des Mitgliedsbestandes, u.a. durch Erweiterung des Sportangebotes,

• die Verbesserung des Vereinsklimas insbesondere im Hauptausschuss und zwischen den Abteilungen.

Letzteres gelang in erster Linie durch einen gemeinsamen Workshop auf der „Beutelsbacher Burg“ mit Peter Basalla und durch die Einbeziehung der Mitglieder durch die Gründung einer Vereinszeitung.

Auch wurde die Beteiligung der Abteilungen an den Mitgliedsbeiträgen unter Berücksichtigung der Mitgliederzahl und den Zuweisungen für Jugend- und Breitensport neu geregelt. In diesem Rahmen wurde auch die zentrale Erfassung aller Abteilungskassen - gegen manchen Einspruch - in erster Linie zur steuerlichen Erfassung festgelegt. Für die Umsetzung dieser schwierigen Aufgabe konnte Steuerberater Rudi Hoffmann und seine Frau gewonnen werden. Eine wirklich vorausschauende Maßnahme, denn 3 Jahre später erfolgte eine Betriebsprüfung, die dann keinerlei Beanstandung durch das Finanzamt ergab (was bei Sportvereinen sehr selten der Fall war und ist).

Zudem wurde die Vereinsstruktur umgebaut, was durch eine Satzungsänderung von 1981
und einer Ergänzung von 1984 fixiert wurde. Ziele dieser Satzungsänderung waren u.a. notwendige
Anpassungen an WLSB-Forderungen (z.B. eine selbstverwaltete Vereinsjugend) und die Verteilung der Aufgaben durch Einführung von Fachvorständen- und Ausschussmitgliedern.

Trotz erneut dringend erforderlicher Sanierungsmaßnahmen in der Halle und im Gaststättenbereich durch Auflagen des Wirtschaftskontrolldienstes in den Jahren 1979 - 1980 gelang es der Mannschaft um den 1. Vorsitzenden Fritz Braun und seines Stellvertreters Hans Bezler, dass 1981 der Verein wieder weitgehend schuldenfrei war (und 1985 bei der Amtsübergabe ein erhebliches Guthaben aufwies). In dieser Ära des Vereins entstanden neue Abteilungen wie Volleyball, Schwimmen, Schach, Karate und die Montag-Freizeitsportgruppe. Die Ringerabteilung, obwohl sportlich sehr erfolgreich, litt leider unter Mitgliederschwund, während die Leichtathleten auf dem Weg zur größten Abteilung der Spvgg waren. Die Fußballabteilung erlebt unter Herbert Bährle den erfolgreichsten Abschnitt ihrer Geschichte, und die Schachabteilung präsentierte einen rasanten Aufstieg. Das Ansehen der Spvgg in der Bevölkerung war hoch wie selten. Das Ziel der 40%igen Erhöung der Mitgliederzahlen wurde übertroffen.

Ein Highlight war 1983 das 75-jährige Jubiläum mit Festbankett, großem Festzug, Festzelt und großen Abendprogrammen am Samstag, Sonntag und Montag, an die sich sicher viele gern erinnern.

Das Festbankett mit Ehrungen durch den Ehrenvorsitzenden Otto Schirmer, <br />im Vordergrund der geehrte langjährige Leichtathletik-Trainer Albrecht Lorenz
Das Festbankett mit Ehrungen durch den Ehrenvorsitzenden Otto Schirmer,
im Vordergrund der geehrte langjährige Leichtathletik-Trainer Albrecht Lorenz

Der Festzug mit dem beschirmten Bürgermeister Günter Haußmann
Der Festzug mit dem beschirmten Bürgermeister Günter Haußmann

Das Führungsteam 1983 (aufgenommen amlässlich 75-Jahr-Feier)<br />v.li.: stehend: Gerd Achilles, Kurt Sandberg, Rudi Hofman, Gerd Häberle, Gertraude Etzkorn, Herbert Bährle, <br />Fritz Braun, Horst Prassler, Hermann Schnabel, Ursel Wied, Herbert Hagenlocher, Otto Schirmer, Gertrud Lachenauer, Erich Reichle;<br />knieend: Manfred Engel, Adolf Kottke, Roland Wächter, Rainer Götz, Wolfgang Scheurle
Das Führungsteam 1983 (aufgenommen amlässlich 75-Jahr-Feier)
v.li.: stehend: Gerd Achilles, Kurt Sandberg, Rudi Hofman, Gerd Häberle, Gertraude Etzkorn, Herbert Bährle,
Fritz Braun, Horst Prassler, Hermann Schnabel, Ursel Wied, Herbert Hagenlocher, Otto Schirmer, Gertrud Lachenauer, Erich Reichle;
knieend: Manfred Engel, Adolf Kottke, Roland Wächter, Rainer Götz, Wolfgang Scheurle

Die Festzschrift und eine Reihe weiterer Bilder vom 75-jährigen Jubiläum finden Sie hier

Im Vorfeld der anstehenden Gemeinderatswahlen 1985 wurde mit allen Fraktionen deren Haltung zur Spvgg und insbesondere das Problem der nach wie vor sanierungsbedürftigen Sporthalle mit Gaststätte diskutiert. Aus mehreren Richtungen wurde dabei die eventuelle Unterstützung beim Neubau einer neuen Halle signalisiert. In der Spvgg war die Meinung dazu geteilt. Insbesondere die Älteren, die die Sporthalle nach dem Krieg mit eigenen Händen aufgebaut hatten, konnten sich mit dem Gedanken nicht anfreunden.


Die Sportvereinigung 1985-2008

Zeitbereich 1985 - 1997 - Ära Walter Stöffler -


Schon kurze Zeit nach Amtsantritt von Walter Stöffler starb der Ehrenvorsitzende Otto Schirmer. Kurt Sandberg, obwohl selbst nie 1. Vorsitzender, wurde wegen seiner vielen, herausragenden und langjährigen Verdienste zum
Ehrenvorsitzenden gewählt. Der noch unter Fritz Braun angedachte Neubau der Halle wurde nicht weiter verfolgt. Deshalb zieht sich wie der bekannte „rote Faden“ durch die Amtszeit von Walter Stöffler: Reparaturen, Sanierungen, Erweiterungen.

Nachfolgende Punkte duldeten keine Wartezeit mehr und mussten nach und nach abgearbeitet werden:

• Teilsanierung von Dach und Fassade sowie der Hausentwässerung am Gesamtgebäude
• Umbau und Modernisierung des „Roten Salons“ mit Neumöblierung und Erstellung neuer WCs, Einbau Umluftheizung
für Halle und „Roter Salon“, Verbesserungim Untergeschoss, insbesondere bei der Warmwasseraufbereitung für Duschen.

• Renovierung der Gaststätte, Austausch der Fenster, komplette Erneuerung der Küche, der Theke und des Mobiliars, Einbau einer Entlüftungsanlage, Sanierung der Wohnung im Obergeschoss

• Erneuerung der Laufbahn im Stadion, Herstellung des Kunstrasenplatzes mit Beleuchtung

• Verhandlungen mit der Brauerei wegen neuer Verträge, Darlehen, Nachlässen und genereller Verbesserung der Beziehungen.

Von der Idee bis zur Ausführung sind bei solchen Projekten schnell ein Jahrzehnt vergangen, und die Fördermittel wurden immer knapper. Deshalb wurde es immer schwieriger das rechte Maß zu finden. Und so wurde es erst 1996 wahr, dass der Kunstrasenplatz auf dem alten Sandplatz errichtet werden konnte. Finanziell war man durch die Investitionen leider in das frühere Problem zurückgefallen: Der Verein musste seine ganze Kraft aufwenden, die entstandenen Schulden zu bezahlen.

Auch war klar, dass die Bausubstanz der Halle trotz aller Nachbesserungen nur wenige Jahrzehnte Bestand haben wird. Aber in dieser Zeit musste das Gebäude voll funktionsfähig und für den laufenden Betrieb geeignet sein. Doch nach wie vor schwelte ein altes Problem: Die zu geringe Hallenkapazität!

Und: es fehlte im Verein die Bereitschaft von Mitgliedern unter 60 Jahren bei der Mitarbeit im Hauptausschuss, sei es als Vorstand, Referent oder zur Entlastung eines langgedienter Sportkameraden zur Verfügung zu stehen! Der Vereinstagnierte.

Und doch gibt es in der Amstzeit von Walter Stöffler sportlich bemerkenswertes zu berichten:

• 1985 Gründung LG Kernen
• 1985 Gründung Schwimmabteilung vom Verband bestätigt
• 1986 50 Jahre Fußballabteilung
• 1986 Kooperation Schule und Verein
• 1988 80 Jahre Spvgg Rommelshausen
• Im Olympiajahr 1988 überraschte Thomas Nuss von den Leichtathleten bei den Paralympics in Seoul mit einer Silbermedaille im Diskuswerfen und einer Bronzemedaille im Kugelstoßen.

Empfang von Thomas Nuss auf dem Flughafen Stuttgart <br />durch seine Sportkameraden der LG Kernen
Empfang von Thomas Nuss auf dem Flughafen Stuttgart
durch seine Sportkameraden der LG Kernen

• 1990 40 Jahre Leichtathletikabteilung
• 1991 25 Jahre Gymnastikabteilung
• 1993 Mitarbeit von Günter und Jochen Haußmann bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften und verbundenes Patenschaftsprogramm. Einen interessanten Bericht darüber von Günter Haußmann finden Sie hier.

• 1994 Olympisches Feuer für Lillehammer in Rommelshausen

Das olympische Feuer für die Olympiade in Lillehammer wird durch Rommelshausen getragen (1Sp)
Das olympische Feuer für die Olympiade in Lillehammer wird durch Rommelshausen getragen (1Sp)

• 1994 schlug die geballte Kraft der LG Kernen zu. Sie gewann bei den Männern überlegen die Württ. Meisterschaft mit Deutschem und Württembergischem Rekord.
• 1995 Mithilfe beim Wiederaufbau der alten Kelter (nach Brand)

Zum Ende der Amtszeit von Walter Stöffler analysierte eine ausgewählte Gruppe von Vorstands-, Ausschuss- und anderen Vereinsmitgliedern in einem von Hans Bezler organisierten und von Peter Basalla und Fritz Braun moderierten Workshop die Stärken und Schwächen des Vereins sowie seine Entwicklung in Relation zu ähnlichen Vereinen im Rems-Murr-Kreis. Der ermittelte Handlungsbedarf wurde Basis für die weitere Strategie des Vereins.


Empfang von Thomas Nuss auf dem Flughafen Stuttgart durch die Sportkameraden

Zeitbereich 1997 bis heute - Ära Otto Förstner -


Nach 13-jähriger Amtszeit von Walter Stöffler als Erster Vorsitzender übernahm Otto Förstner
im Jahre 1997 den Vereinsvorsitz.

Eine wichtige Säule des Vereins bei seinem Amtsantritt im März 1997 war eine sehr gute, seit Jahren in der Verantwortung stehende Vorstandschaft, die die Vorstellungen, Ideen über den Weg in die Zukunft der Spvgg mitzutragen, bereit war. Wichtige zentrale Ziele waren: Förderung der Jugendarbeit, Erweiterung der Sportangebotes und Erhöhung der Mitgliederzahlen.

Ein Höhe- und Schwerpunkt der Vereinsarbeit in den ersten Monaten war sicherlich die Vorbereitung der 90-Jahrfeier im Juli 1998. Es war als positives Signal zu werten, wie groß die Bereitschaft der Mitglieder zumGelingen der vielfältigen Aktionen, z. B. dem Sportfest mit der Haldenschule, dem Festwochenende mit viel Sport und Spaß auf dem Sportgelände war.

Ein weiteres Topthema war, den Jugendlichen eine Plattform zu schaffen, auf der sie ihre eigenen Vorstellungen verwirklichen konnten. Diese erfolgte nicht nur durch das Bereitstellen entsprechender finanzieller Mittel, sondern auch dadurch, dass sie in ihren Freiheiten nicht eingeschränkt wurden. Dies konnte durch die tatkräftige Unterstützung der Abteilungsjugendleiter und den Vereinsjugendleitern Karin Lieb (bis 2000) und Marc Diener (seit 2000) realisiert werden.

1997 bestand die Spvgg aus 12 Abteilungen mit 1454 Mitgliedern. Der Mitgliederbestand per Saldo 2008 wuchs inzwischen auf knapp 1800 Personen, verteilt auf 15 Abteilungen.

Neue Abteilungen bzw. Gruppierungen entstanden und wurden in das breite Spektrum des Vereins integriert: 2003 Herzsport, 2004 Badminton, 2005 Frauenfußball, 2006 Bike-Sport und seit 2000 ein erweitertes Kurs-System mit unterschiedlichsten Angeboten. Diese Schritte fanden erwartungsgemäß nicht immer die Zustimmung aller Mitglieder, doch war die Vorstandschaft der festen Überzeugung, dass sie für die Zukunft des Spvgg von großer Bedeutung waren.

Das Festbankett mit Ehrungen beim 90-jährigen Jubiläum

Das Festbankett mit Ehrungen
Das Festbankett mit Ehrungen

Der letzte Auftritt einer Rundgewichtsriege:<br />Nostalgische Showeinlage einer Rundgewichtsriege der Ringer-Abteilung
Der letzte Auftritt einer Rundgewichtsriege:
Nostalgische Showeinlage einer Rundgewichtsriege der Ringer-Abteilung

Vorführungen der Karateabteilung ...
Vorführungen der Karateabteilung ...

.... und der Gymnastikabteilung
.... und der Gymnastikabteilung

Otto Förstner beim Faßanstich
Otto Förstner beim Faßanstich

Hier finden Sie viele weitere Bilder und den Diavortrag von Günter Hhaußmann und Hans Bezler vom 90-jährigen Jubiläum.

Neben der Pflege der traditionellen Abteilungen war wichtigste Aufgabe, neue Wege zu öffnen, die den Wünschen der Bürger Kernens gerecht wurden.

Eng verbunden mit dieser Entwicklung war die Prüfung der Nutzung und Verfügbarkeit der Sportstätten. Nach der Fertigstellung der Sporthalle in Stetten war davon auszugehen, dass dies zur Entspannung im Trainingsbetrieb beitragen würde. Doch dies erwies sich als Trugschluss, denn auch weiterhin ist dieses Problem aller Sporttreibenden bzw. der Abteilungen nicht zur Zufriedenheit geregelt.

1998 konnte den Mitgliedern noch stolz mitgeteilt werden, dass die Höhe der Zuschüsse von Seiten der Gemeinde nicht dem Rotstift zum Opfer gefallen sind. Doch leider gab es nach erheblichen Kürzungen seitens der Landesverbände im Jahre 2003 auch Kürzungen der Zuschüsse der Gemeinde im Jahre 2003 und noch einmal im Jahre 2005 (Sporthalle).

Einen Tiefschlag und eine herbe Enttäuschung war die Vorgehensweise beim Projekt der Tribünenüberdachung. Bis zum Herbst

2003 konnte noch fest an die Realisierung plus Einrichtung eines Wettkampfbüros geglaubt werden. Die ausgereiften Pläne lagen bereits vor und die erforderlichen Mittel waren im Haushalt der Gemeinde eingestellt. Doch eine plötzlich angesagte Haushaltssperre machten die Hoffnungen auf Realisierung zunichte. Die Pläne sind inzwischen tief in den Schubladen verschwunden. Welch eine Chance für die Entwicklung des Sportes in Kernen war vertan!!!

Diese genannten Punkte sollen jedoch keineswegs den Eindruck erwecken, dass die Gemeinde die Arbeit der Spvgg nicht entsprechend würdigt. Positive Zeichen waren z. B.:
2002 Bau der Flutlichtanlage für den Kunstrasenplatz,
2003 die Sanierung der Kunststoffbahn, die jährliche Pflege des Stadions, die finanzielle Unterstützung beim geplanten Bau eines Wirtschaftsraumes im Stadion und die Unterstützung bei wiederkehrenden Veranstaltungen.

Die Bilanz der Zusammenarbeit Gemeinde - Spvgg weist ein dickes Plus auf.

Die Spvgg präsentiert sich heute - nach einem Generationenwechsel in der Zusammensetzung ihrer Vorstandschaft - äußert jung und dynamisch. Nach dreijähriger Amtszeit ohne geschäftsführenden Vorstand übernahm Rolf Brazel (2. Vorstand 1998 - 2000) dieses Amt 2001. Seit 2000 hat Peter Hörterich das Amt des Verwaltungsvorstandes inne, während 2001 Markus Würthele als Wirtschaftsvorstand die Nachfolge von Rudi Hoffmann übernahm. Nach dem Tod von Hermann Schnabel im Jahre 1998 übernahm 1999 Jörg Hoppenkamps dessen Amt als Sportvorstand, welches er dann 2004 an Claus Kochendörfer übergeben hat. Eine feste Größe in der Vorstandschaft ist seit vielen Jahren der Technische Vorstand Gerd Häberle, der die Liegenschaften der Spvgg auf dem Laufenden hält und unserertreuen SeeleInge Schikora als Schriftführerin des Protokolls.

Mehrere Workshops zum Thema Zukunft der Spvgg, die bei den Mitgliedern mit Begeisterung aufgenommene geänderte Form der Jahreshauptversammlung, der Ehrenbrunch und die gute finanzielle Situation der Spvgg tragen die Handschrift dieser jungen Mannschaft.

Zwei bedeutende Ehrungen wurden im Jahre 2007 der Spvgg Romelshausen zuteil:

» Jugend-Förderpreis geht an die Spvgg Rommelshausen, Abteilung BikeSport

Die Abteilung „Bikes Sports der Spvgg Rommelshausen“ hat mit dem Projekt „Bau einer BMX-Bahn“ den mit 2000.-Euro dotierten 1. Platz des Toto-Lotto-Sportjugend-Förder-preises erreicht. Das Geld kommt nach Abteilungsleiter Benjamin Ilg zum rechten Zeitpunkt: „Die extrem hohe Beanspruchung der Bahn in den letzten Wochen machen Nacharbeiten notwendig“. Auch ein vierstelliger Förderbeitrag der Kerner Volksbank fließt in die vielbenutzte Anlage.

Die 5.400 qm große Anlage entstand bekanntlich 2006 in nur 2 Monaten Bauzeit mit viel ehrenamtlicher Beteiligung. Gefragt waren beim Toto-Lotto-Wettbewerb pfiffige ehrenamtliche Aktionen aus dem Jahre 2006, die
über den gewöhnlichen Vereinsbetrieb hinausgehen. Die Juroren sahen dies beim Bau der Bike-Anlage in besonderem Maß erfüllt.

Bau der Bike-Anlage: Erster Spatenstich zum Bau der Bike-Anlage<br />v.l. Bürgermeister Stefan Altenberger, Benjamin Ilg,Gottfried Sprenger, Marion Ludwig-Merz, Otto Förstner
Bau der Bike-Anlage: Erster Spatenstich zum Bau der Bike-Anlage
v.l. Bürgermeister Stefan Altenberger, Benjamin Ilg,Gottfried Sprenger, Marion Ludwig-Merz, Otto Förstner

» Thomas Nuss von der Spvgg Rommelshausen erhält den Ehrenamtspreis „Victor“

Im Rahmen eines Festaktes ehrte die Württembergische Sportjugend (WSJ) von knapp 500 Einsendungen die Vorbilder des Jahres 2006. Der gleichnamige Wettbewerb ist Teil der Kampagne „Vorbild sein!“, die den Kinder- und Jugendsport in Baden-Württemberg fördern soll. Die Schirmherrschaft hat Bundesbildungs-ministerin Annette Schavan übernommen. In diesem Jahr wurden die neun vorbildlichsten Jugendtrainer, Jugendleiter sowie Jugendmitarbeiter gesucht. Peter Schneider, Sponsor und Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, dazu: „Es geht heute Abend um Vorbilder, die andere prägen. Ich habe höchsten Respekt vor diesen ehrenamtlich engagierten Personen.“ Unter den Siegern war auch der Trainer der Abteilung Leichtathletik der SpvggRommelshausen, Thomas Nuss. Er erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Trainer/Übungs-leiter“. Neben einem Warengutschein überreichte ihm sein Laudator Rolf Brack (Trainer des Handballbundesligisten HBW Balingen-Weilstetten) den Ehrenamtspreis „Victor“.

Das Siegerbild - 1. Platz beim landesweiten Toto-Lotto-Wettbewerb in Württemberg "Vorbild sein"<br />
Das Siegerbild - 1. Platz beim landesweiten Toto-Lotto-Wettbewerb in Württemberg "Vorbild sein"

Thomas Nuss mit dem Ehrenamtspreis „Victor“
Thomas Nuss mit dem Ehrenamtspreis „Victor“

Bürgermeister Stefan Altenberger brachte seine Freude zum Ausdruck: „Ich freue mich, dass sich ein Kernener gegen die zahlreichen, ebenfalls engagierten Mitbewerber durchgesetzt hat und für seine Arbeit ausgezeichnet wurde. Das Urteil der Jury zeigt nicht nur, dass in Kernen Hervorragendes in Sachen Kinder- und Jugendförderung geleistet wird. Es ist auch ein Beweis dafür, dass eine Gemeinde am Ehrenamt wächst und vielfältiger wird.“ Ohne ehrenamtlich engagierte Personen könnten viele Bereiche nicht in diesem
Maß gefördert werden. Nuss habe zudem gezeigt, dass er nicht nur als Sportler, sondern auch als Trainer Großes hervorbringe.

Der Hauptausschuss im März 2008
Der Hauptausschuss im März 2008


Sportvereinigung Rommelshausen 2008 – Eine aktuelle Zustands-Diagnose

›› Sportliche Leistungen

Subjektiv empfindet es wahrscheinlich jedes Mitglied so: „Rom“ ist heutzutage wesentlich weniger in den regionalen Schlagzeilen als früher. In der Tat haben die „alten“ Abteilungen der Spvgg teilweise erhebliche Probleme, an ihre früheren sportlichen Leistungen anzuknüpfen. Richtig herausragend ist eigentlich nur die „junge“ Abteilung Schach, die auf eine phantastische Entwicklung zurückblicken kann, und die ganz neue „Unterabteilung Frauenfußball“. Auch die in den letzten Jahren immer starke Leichtathletikabteilung hat weniger Aushängeschilder als früher.

›› Angebotsbreite

An dieser liegt die mangelnde Präsenz nicht. Bei der Angebotsbreite ist die Spvgg mit ihren 15 aktiven Abteilungen nicht zu beanstanden. Es gibt für fast jeden etwas. Manche schreiben sogar dieser Breite dasFehlen der Spitze zu. Diagnose trotzdem: Spitze

›› Jugend

Hier gibt es sicher auch deutliche Unterschiede in den Abteilungen, aber bei einigen wie Turnen, Leichtathletik, Schach und auch Fußball, ist die Situation sogar vorbildlich: Die Note lautet also 1-2.

›› Mitgliederzahlen

Obige Diagnosen spiegeln sich auch in den Mitgliederzahlen wieder: Der Zuwachs ist in den letzten Jahren nach längerer Durststrecke wieder positiv. Die Zusammensetzung kann jedoch nicht so richtig befriedigen. Während die Zahlen bei Jugendlichen und Senioren als gut angesehen werden können, fehlt es im mittleren Alter. Dies war auch schon vor 20 Jahren so und ist auch in anderen Vereinen zu beobachten. Trotzdem besteht hier Handlungsbedarf. Ein anderer Punkt ist der statistische Anteil an der Gesamtbevölkerung. Gemessen
an ähnlichen Vereinen im Kreis befindet sich die Spvgg eher am unteren Ende. Etwas zu tun hat diese Zahl allerdings auch mit dem Angebot an Sportstätten, wie die langjährige Entwicklung in unserem Verein zeigt. Immer wenn eine neue Sportstätte angeboten wurde, stieg die Zahl der Mitglieder rapide an. Gesamturteil also: Dringender Handlungsbedarf.

›› Sporthalle

Mit enormen, persönlichem Einsatz haben die damaligen Mitglieder Ende der 40er-Jahre unsere vereinseigene Sporthalle aufgebaut und in den Folgejahren immer wieder den Bedürfnissen angepasst. Eine sicher seltene Leistung. Wie es der Lauf der Zeit bedingt, kam das Anwesen in die Jahre. Die Frage lautete also schon 1985: Weiter investieren oder neu bauen? Damals war trotz Bereitschaft einiger Gemeinderäte im Verein keine Mehrheit für den Neubau zu bekommen. Man investierte nochmals heftig in das alte Anwesen, ohne es aber langfristig sanieren zu können.

Heute steht der Verein wieder vor dieser Frage. Das Geld in eine neue Halle stecken oder wieder für erforderliche Sanierungen ausgeben? Man hat sich an die ehrwürdige alte Halle gewöhnt. In den Jahren vor der Rumoldsporthalle hat sie der Gesamtgemeinde hervorragende Dienste geleistet. Der Verein muss weniger nostalgisch denken und nach vorne schauen: Also dringender Handlungsbedarf.


›› Gaststätte

Oberflächlich betrachtet ist die Gaststätte nach den letzten Renovierungen durchaus in einem erhaltenswerten Zustand. Der Kern des Gebäudes ist jedoch so alt wie die Sporthalle, und aus einer solchen Substanz kann man keinen Neubau machen. Sicher, die Ansprüche des Wirtschafts-Kontrolldienstes sind betreffend Küche hoch. Diesem Aspekt ist auch hinsichtlich des bevorstehenden Pächterwechsels Beachtung bezumessen.

›› Personelle Besetzung

Die letzten Jahre hat man gedacht, dass die Spvgg mit ihren jungen Vorstands- und Auschussmitliedern hervorragend für die Zukunft aufgestellt ist. Ein Nachfolger für den amtierenden 1. Vorsitzenden müßte sich bei diesen Voraussetzungen leicht finden lassen. Wie es aber so ist im Leben, gerade wenn man die Zukunft rosig sieht, gibt es einen Rückschlag. Das Ergebnis der Hauptversammlung zeigt auch hier eine deutliche Herausforderung für die Spvgg.


›› Finanz-Situation

In der Geschichte der Spvgg gab es finanziell immer ein Auf und Ab: Mal hatte man Geld, dann standen Renovierungsmaßnahmen für Gaststätte und Halle an. Nach den Renovierungen musste dann für Jahre der Gürtel engergeschnallt werden. Auch heute steht der Verein wieder an so einem Scheideweg. Geld ist vorhanden, das für wichtige Renovierungen reichen würde. Ein Neubau wäre aber wieder für Jahre unmöglich. Ob ein Neubau mit der zugesagten Unterstützung der Gemeinde und des Sportverbandes möglich ist, muss natürlich genau geprüft werden. Notwendig wäre er aber auf jeden Fall. Also, eine schwierige „Baustelle“ für die Vorstandschaft.

›› Öffentliche Wahrnehmung

Die öffentliche Wahrnehmung ist im wesentlichen durch sportliche Leistungen und durch die vom Verein betriebene Öffentlichkeitsarbeit bestimmt. Nachdem seit längerer Zeit kein Ausschussmitglied für Öffentlichkeitsarbeit gefunden wurde und sich die sportlichen Leistungen bis auf einige Ausnahmen auch in Grenzen halten, wird der Verein deutlich unter seinen Möglichkeiten wahrgenommen.

Resümee:

Licht und Schatten halten sich in der Sportvereinigung die Waage. Es gibt Erfreuliches, aber auch viele „Baustellen“. Wünschen wir dem Verein – und das sind alle Mitglieder – dass er die Herausforderungen meistert, wie bisher immer in der 100-jährigen Geschichte. Wichtig wäre jedoch, festzulegen, in welche Richtung man marschieren, bzw. welches Vorbild man anstreben will: Breitensportlich orientierter
Verein mit weitgehend eigenen Leuten im Wettkampfsport, oder anspruchsvoller Verein mit Spitzensport und Breitensport nach Vorbild einiger Rems-Murr-Vereine. Beides hat seine Berechtigung. Letzlich ist dies auch eine Frage der zur Verfügung stehenden Personen.

Einige Bilder von der Silvesterparty 2007/08 finden Sie hier

© Spvgg Rommelshausen 2008 ADMIN top